VErteidigungsstab und Stöcke

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Andy
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Re: VErteidigungsstab und Stöcke

Beitrag von Andy »

Äxte und Wuchtwaffen werden eben mit Wucht geführt, also starkes Ausholen und durch den Gegner durchschlagen bzw. bei Vorbeihauen auspendeln lassen, man kann so meist schlecht bzw. gar nicht parieren mit diesem Kampfstil. Einhänder werden eben einhändig mit guter Parademöglichkeit geführt, man kann die 2. Hand mit zur Unterstützung nutzen. Zweihänder werden wieder ganz anders als Einhänder und andere Wuchtwaffen geführt, man kann sehr gut damit parieren, deshalb sind sie noch mal extra aufgeführt. Ich finde die Unterteilung gut und logisch.

Bezüglich der Superhaudraufwirkung gegen besondere Kreaturen, ich bin dagegen, weil das sonst zu kompliziert wird. Es gibt ja geweihte Waffen die gut gegen Zombis & Untote / Skelette sind, ansonsten eben noch magische, die je nach Verzauberung wirken, ich finde das ist auch ausreichend.

Grüße
Andy
Es ist nicht sehr würzig, es ist nicht durch, aber es ist heiß...
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Tommy
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Re: VErteidigungsstab und Stöcke

Beitrag von Tommy »

Ich persönlich sehe die unterschiedlichen Waffentalente als Mechanismus mit dem Effekt, daß nicht jeder Charakter von Anfang an jede Waffe beherrscht. So haben auch Krieger was zu lernen und das ist gut so.
Ob und wie das Sinn macht, ist mir da egal... LARP-Kampf ist ja keine Simulation, sondern ein "Spiel im Spiel".


Stöcke und Verteidigungsstab: Jemand, der letzteres beherrscht, sollte sich im Kampf betont passiv verhalten und sich eben nur verteidigen. Mit Stöcke drischst Du eben auch mal drauf. Ich denke, der Unterschied soll Spielern dabei helfen, auch mal einen Charakter zu spielen, der nicht immer vorne mit dabei ist...
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. - Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
florian
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Re: VErteidigungsstab und Stöcke

Beitrag von florian »

Das mit den Stöcken stimmt nicht ganz so aber das Thema wird ebenso während der Orgasitzung besprochen.
Wer mit dem Talent Verteidigungsstab in der ersten Reihe steht hat das Talent etwas falsch interpretiert, da gebe ich dir Recht.

Was unterschiedliche Verletzbarkeiten von Wesen angeht, das wurde schon ausgespielt.
Aber dafür gibt es keine festgeschriebene Regel.
Wenn jemand mit einem Dolch oder Bogen einen Untoten oder ein Skelett angreift sollte sich auf jeden Fall nicht wundern wenn da nicht viel passiert.
Katharina

Re: VErteidigungsstab und Stöcke

Beitrag von Katharina »

Ich finde die Aufstückelung in einzelne, extra zu lernende Waffengattungen gut.
Zwischen einer Einhandaxt und einem Einhandschwert ist nunmal ein rießengroßer Unterschied im Kampf (v.a. bei der entscheidenden Frage: Wie bekomme ich meine Waffe wieder aus dem Gegner heraus ;) )
Stock als Fähigkeit will auch gelernt sein, wer noch nie einen solchen in der Hand hatte, wird auch nicht wissen, wie er damit zu reagieren hat.
Verteidigungsstab sehe ich als kleinen Überlebensbonus für waffenlose Charakter. Man kann zwar nicht angreifen, aber sich wenigstens im Notfall eine Klinge vom Hals halten, so mehr oder weniger zumindestens :?

Außerdem sollten doch auch die Kämpfer einen Anreiz zum Lernen haben. Ein superduper Krieger kann dann mit allem kämpfen, was im in die Finger gerät (er wird selbst eine Mistgabel in eine tödliche Waffe verwandeln), wohingegen ein Knappe vielleicht schon glücklich ist mit Schwert und oder Axt kämpfen zu können.
Ohne die unterschiedlichen Waffenfertigkeiten entwickeln sich ansonsten, nach meinem Empfinden zumindestens, die meisten Krieger relativ schnell in die Richtung Handwerker (Waffe und RÜstungen reparieren) oder Gelehrte (Monsterkunde, Geschichte, Taktik, Kartenlesen etc.)

Ob eine Waffe gegen ein spezifisches Monster wirkt, sollte nicht über Regeln festgelegt werden, sondern über den gesunden Menschenverstand. Logischerweise richten Pfeile kaum Schaden bei Untoten an, genauso wenig wie man mit einem Rapier oder einem Dolch einen Oger ernsthaft verletzen könnte.
Ich habe es bei anderen Cons erlebt, dass Kämpfer immer eine ganze Waffensammlung mitgeschleppt haben (Heilig gegen Untote, Magisch gegen Fabelwesen, Breitschwerter gegen Orks, Äxte gegen Oger...) und je nach Bedarf sich das passende aus dem Zelt geholt haben. Das finde ich blöd. Ein Krieger ist doch keine laufende Waffensammlung. Und ich befürchte, dass sowas eintreten kann, wenn von vornherein klar ist, dass nur Waffe A gegen Monster B wirkt. Denn woher soll der Kämpfer das wissen, solange er es nicht selber ausprobiert hat, bzw. es von irgendwem erfahren hat?
Außerdem ist es doch auch ein schäner Spielanreiz, wenn man sich erst einmal eine Waffe organisieren muss, die Schaden anrichtet.
Ich mag Überraschungseffekte im Larp.
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Lars
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Re: VErteidigungsstab und Stöcke

Beitrag von Lars »

Andererseits ...
Man spielt als SC ja selten einen Zombie oder ähnliches.
Generell finde ich die Idee, das manche Waffen gegen spezielle Monster WENIGER Schaden machen, sinnvoller, als das manche Waffen gegen spezielle Gegner MEHR Schaden machen.
So z.B. der oben genannte Pfeil oder Dolch, gegen den guten alten vergammelnden Zombie, der sowieso durch dunkleste Magie gepowert ist. Dem macht doch ein Loch mehr oder weniger im Körper eh nix aus - da sollten es schon ein paar mehr Löcher sein (siehe die Regel der Stöcke: alle drei Treffer -> 1 Treffer-Punkt).
Jedoch eine dicke Axt oder das gute alte Langschwert (mit einem Streich - keinem Stich (!) - geführt), sollte so einem gammeligen Zombie schon zu schaffen machen. Denn immerhin, kann man damit effektiv schimmlige Arme, von schimmeligen Brustkörben abtrennen, was mit einem Pfeil kaum zu schaffen sein sollte.
OK, außer der gute alte Pfeil ist in heilige Magie (Götter-Funkel-Munkel) getaucht worden, etc.

Ihr versteht was ich meine.
Weniger Schaden druch spezielle Umstände macht Sinn.
Mehr Schaden durch spezielle Umstände macht weniger Sinn, denke ich. (OK, außer evtl. super-sonder Magie oder Götter-kram)

Das macht es auch wieder witziger einen Krieger zu spielen. Denn der weiß dann - im Kampf mit allen Waffen geübt - die Vor- & Nachteile der einzelnen Waffenkategorien zu schätzen und einzusetzen.
Der olle Dieb, der mit seinem Langdolch, dem Zombie /dickhäutigen Oger von hinten seinen Dolch in das verschimmelte / Leder-ummantelte Herz rammt, weiß nicht, das er damit vieleicht keinen/nur wenig Schaden anrichtet. Gut, außer er hat schon öfter gegen solche Kreaturen gekämpft, und hat schmerzlich erfahren, das der doofe Untote nach 5 Messerstichen immer noch Un-tot ist.

In diesem Sinne ... :samurai)
"Ich wünschte Gott würde noch leben, um das zu sehen."
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Re: VErteidigungsstab und Stöcke

Beitrag von florian »

Im Moment ist es laut Regelwerk so, dass das Talent Zweihänder nur für Schwerter gilt die mit 2 Händen geführt werden.
Unter Äxte und Wuchtwaffen fallen alle Äxte und alle Wuchtwaffen.
Das war darin begründet, dass Zweihänder eine andere Art von Waffengattung sind und eine andere Technik bedürfen als der Kampf mit einem Schwert.
Ist aber eine Sache, die zu überdenken ist und im Zuge der Regelwerksveränderung mit berücksichtigt wird.
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