Re: Zuwieder den Fünfen
Verfasst: Mi 16. Apr 2008, 09:28
Ich will auch einen guten Atheisten spielen ! *meld*
Aber mal im Ernst, ganz so einfach ist es nicht. Momentan haben die Guten zumindestens immer noch mit Hilfe der Geweihten die Chance, die Bösen zu entlarven. Nimmt man ihnen diese Möglichkeit, wird es schon echt a bisserls schwer die ganzen fiesen Lyranier zu erkennen. Mhmmm, vielleicht bräuchten wir auch einfach mehr gute weltliche Ermittler....
Ich bin dagegen, dass weltliche Anführer zurück treten, sobald geistige da sind. vielleicht wäre hier eine neue Selbstdefinition der Geweihtenspieler nötig. Geweihte, Priester etc. sollten eher als Berater der weltlichen Herrscher handeln, nicht aber als ausführendes Organ. Genauso sollten weltliche Anführer sich Rat bei Geweihten etc. holen, wenn es eine Angelegenheit ist, die den Glauben / die Religion / die Fünfe & Diskor anbelangt.
Nun ist aber natürlich die entscheidende Frage, ob in einer Welt, in der die Götter und "der Teufel" definitiv existieren, Atheisten von der einen oder anderen Seite überhaupt zugelassen werden. Jeder der nicht an die Fünfe glaubt, hält doch zumindestens Diskor eine Hintertür zum eigenen Geist offen (... mit Leuchtpfeilen und Blinklichtern ausgestattet). Wenn unsere Götter lieb und nett und fürsorglich und peacig und tigerentig und an ihren Lämmern interessiert sind, werden sie dies nicht zulassen, da ja eins ihrer Kinder in Gefahr gerät. Wenn sie es zulassen, sind sie nicht die lieben Götter (ja, Jens, ich kenn auch die anderen Götter-Theorien, Uhrwerk, Langeweile, Nicht-Existenz etc., aber bleiben wir mal bei unserem simplen Archipelbild
), folglich wäre es für die Bevölkerung nicht einleuchtend an sie zu glauben, folglich wären sie Diskor ausgeliefert etc etc etc. Mhmmm, klingt nach einer ziemlichen Abwärtsspirale (oder doch eher Teufelskreis? *hihi*)
Aber unsere Grundthesen im Archipel sind doch: Die Götter existieren und sie sind die Guten!
Daher:
WARUM sollte ein Chari nicht an sie glauben wollen?
Warum muss man an etwas glauben, dass definitiv existiert? Wir glauben doch auch nicht an Tische...
Warum will man einen atheistischen Chari spielen?
Am besten wir handhaben das wie die katholische Kirche: Brav ja und Amen im Gebet sagen und ansonsten die lieben Götter die lieben Götter sein lassen. Na gut, man muss die Andachten überstehen, ohne mit den Augen zu rollen, aber ansonsten konnte zumindestens ich mich der Götterwelt auf den letzten Cons relativ gut entziehen
.
Das ist doch nur persönliche Spieleinstellung. Wenn man will, kann man konstant die Götter/Geweihten anspielen. Wenn man daran nicht interessiert ist, lässt man halt die Andachten über sich ergehen, hält sich aus allen Glaubensdiskussionen heraus und hat einfach einen schönen Con.
Aber egal, zu weit abgeschweift.
Das gleiche Thema wurde Januar/Februar 2003 schon mal im Forum lang und breit diskutiert. Auch damals wurde noch nicht einmal ein Lösungsansatz gefunden.
Und zum Schluss:
Lang lebe die Inquisition!
was dem Archipel fehlt, ist die Reformation
Aber mal im Ernst, ganz so einfach ist es nicht. Momentan haben die Guten zumindestens immer noch mit Hilfe der Geweihten die Chance, die Bösen zu entlarven. Nimmt man ihnen diese Möglichkeit, wird es schon echt a bisserls schwer die ganzen fiesen Lyranier zu erkennen. Mhmmm, vielleicht bräuchten wir auch einfach mehr gute weltliche Ermittler....
Ich bin dagegen, dass weltliche Anführer zurück treten, sobald geistige da sind. vielleicht wäre hier eine neue Selbstdefinition der Geweihtenspieler nötig. Geweihte, Priester etc. sollten eher als Berater der weltlichen Herrscher handeln, nicht aber als ausführendes Organ. Genauso sollten weltliche Anführer sich Rat bei Geweihten etc. holen, wenn es eine Angelegenheit ist, die den Glauben / die Religion / die Fünfe & Diskor anbelangt.
Nun ist aber natürlich die entscheidende Frage, ob in einer Welt, in der die Götter und "der Teufel" definitiv existieren, Atheisten von der einen oder anderen Seite überhaupt zugelassen werden. Jeder der nicht an die Fünfe glaubt, hält doch zumindestens Diskor eine Hintertür zum eigenen Geist offen (... mit Leuchtpfeilen und Blinklichtern ausgestattet). Wenn unsere Götter lieb und nett und fürsorglich und peacig und tigerentig und an ihren Lämmern interessiert sind, werden sie dies nicht zulassen, da ja eins ihrer Kinder in Gefahr gerät. Wenn sie es zulassen, sind sie nicht die lieben Götter (ja, Jens, ich kenn auch die anderen Götter-Theorien, Uhrwerk, Langeweile, Nicht-Existenz etc., aber bleiben wir mal bei unserem simplen Archipelbild

Aber unsere Grundthesen im Archipel sind doch: Die Götter existieren und sie sind die Guten!
Daher:
WARUM sollte ein Chari nicht an sie glauben wollen?
Warum muss man an etwas glauben, dass definitiv existiert? Wir glauben doch auch nicht an Tische...
Warum will man einen atheistischen Chari spielen?
Am besten wir handhaben das wie die katholische Kirche: Brav ja und Amen im Gebet sagen und ansonsten die lieben Götter die lieben Götter sein lassen. Na gut, man muss die Andachten überstehen, ohne mit den Augen zu rollen, aber ansonsten konnte zumindestens ich mich der Götterwelt auf den letzten Cons relativ gut entziehen

Das ist doch nur persönliche Spieleinstellung. Wenn man will, kann man konstant die Götter/Geweihten anspielen. Wenn man daran nicht interessiert ist, lässt man halt die Andachten über sich ergehen, hält sich aus allen Glaubensdiskussionen heraus und hat einfach einen schönen Con.
Aber egal, zu weit abgeschweift.
Das gleiche Thema wurde Januar/Februar 2003 schon mal im Forum lang und breit diskutiert. Auch damals wurde noch nicht einmal ein Lösungsansatz gefunden.
Und zum Schluss:
Lang lebe die Inquisition!
was dem Archipel fehlt, ist die Reformation